Die Automatenindustrie

Die Unterhaltungsautomatenwirtschaft ist Teil des Freizeitmarktes mit einem Volumen von
187 Mrd. € jährlich. Gemessen an den Kasseneinnahmen von Geldspielgeräten beträgt ihr Anteil an den Umsätzen auf dem Freizeitmarkt 2,7 %.

Insgesamt 10 Millionen Menschen ab 18 Jahren spielen an Geldspielgeräten, davon 5 Millionen gelegentlich.

Die Gesamtkasseneinnahmen aller legalen Anbieter auf dem Glücks- und Gewinnspielmarkt summieren sich auf 11,3 Mrd. €, wovon der Anteil der Unterhaltungsautomatenwirtschaft durch die Einnahmen aus Geldspielgeräten 44 % beträgt.

Die Unterhaltungsautomatenwirtschaft ist mittelständisch geprägt und gliedert sich in 6.000 Unternehmen in den Bereichen Industrie, Großhandel und Automatenaufstellung.

Die Gesamtumsätze der Branche betragen 5,85 Mrd. €. Der Nettoumsatz 2019 für Geldspiel-
geräte liegt bei 5 Mrd. €, die Umsätze von Industrie und Großhandel betragen 850 Mio. €.

In den Unternehmen der Unterhaltungsautomatenwirtschaft arbeiten 70.000 Menschen
(75 % weibliche Beschäftigte), davon allein 500 junge Menschen als Auszubildende in den beiden automatenspezifischen Berufen Fachkraft für Automatenservice und Automatenfachfrau/-mann aus. Darüber hinaus bilden die Betriebe in zahlreichen weiteren Ausbildungsberufen aus.

Bundesweit sind insgesamt 256.000 Spielgeräte (darunter auch Bildschirmspielgeräte oder Sportspielgeräte wie Billard, Darts, Kicker u.a.) aufgestellt. Von den 220.000 Geldspielgeräten stehen ca. 77.000 Spielgeräte in gastronomischen Betrieben und ca. 143.000 Spielgeräte in
rund 8.800 Spielstätten.

Jährlich erhält der Staat von der Unterhaltungsautomatenwirtschaft ca. 2,5 Milliarden Euro an Steuern und sonstigen Abgaben, davon entfallen inzwischen rund 1 Mrd. € auf kommunale Vergnügungsteuern.

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