Vereinbarkeit eines staatlichen Monopols auf Sportwetten mit der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG nur bei konsequenter Ausrichtung am Ziel der Bekämpfung von Suchtgefahren; Verfassungswidrigkeit des BayLottG; Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten sind keine Tätigkeiten, die von vornherein nur der öffentlichen Hand zugänglich und ihr vorbehalten sind; keine Rechtfertigung eines Wettmonopols mit fiskalischen Interessen des Staates; weiter Beurteilungsspielraum des Gesetzgebers bei der Einschätzung, dass Suchtgefahren mit Hilfe eines auf die Bekämpfung von Sucht und problematischem Spielverhalten ausgerichteten Wettmonopols mit staatlich verantwortetem Wettangebot effektiver beherrscht werden können als im Wege einer Kontrolle privater Wettunternehmen; keine Sicherung des Ziels der Bekämpfung von Suchtgefahren allein durch ein staatliches Wettmonopol; Pflicht zur Neuregelung bis zum 31.12.2007.

Bundesverfassungsgericht